Ich lebe noch …

Hallo liebe Follower!

Ich weiß, ich habe euch vernachlässigt, aber das Leben spielt manchmal anders, als man es erwartet. Da ich aber gesehen habe, das der neue Netzworkingkurs angefangen hat und meine Seite als Beispiel hinterlegt wurde, werde ich versuchen euch wieder öfter auf dem laufenden zu halten. 

Vielleicht erzähle ich euch auch demnächst, warum ich so lange abwesend war. Also von der Sybille, meinem Rauswurf aus der Bücherei, der großen Versöhnung … Vielleicht! 

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Wie ‚Men in Black‘ die Krippe rettete

Wenn zwischen Maria und Joseph nichts mehr läuft!

Das Fest der drei heiligen Könige ist vorbei und ich habe mich daran begeben die Krippe abzubauen und da passierte es. Der Verkündigungsengel teilte mir mit, er habe keine Lust mehr und würde beim nächsten Mal nicht mehr mitspielen. 2017-01-10-20-54-50Er hat die Nase voll Marie jedes Jahr aufs Neue zu überzeugen, dass nicht Joseph daran schuld ist, dass sie schon wieder schwanger ist. Er werde sich ab sofort auf Wolke Siebe zurückziehen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

Na gut dachte ich bei mir, auf den können wir ja vielleicht auch verzichten, sein Kleid war sowieso ganz schön schmuddelig. Doch dann fingen auch noch die Hirten an zu meckern, Sie hätten mit der Gewerkschaft gesprochen und sehen es nicht mehr ein, die ganzen Feiertage, ganz ohne Bezahlung, Dienst zu schieben, nur um darauf zu warten, dass da irgendwo im Stall ein Kind geboren wird. Schließlich muss so eine Schafzucht ja auch rentabel bleiben und immer gäbe es Ärger mit ihren Frauen, die ihnen nicht glauben wollten, dass sie nicht wieder betrunken am Lagerfeuer eingeschlafen seien.

2017-01-10-20-55-43Und damit sind wir dann auch schon bei den Tieren, der Esel klagte über seine alten Knochen und Maria wäre ja auch nicht gerade ein Leichtgewicht mit ihrem dicken Bauch. Der Ochse hat es satt immer nur im Stall liegen zu müssen, und wieso er für diesen Job sein schönes Leben als Stier aufgeben musste, wollte er auch noch wissen. Die Schafe meckerten nicht, sind ja auch keine Ziegen!

Dann habe ich versucht Maria und Joseph in ihren Karton zu legen, aber Maria weigerte sich mit Händen und Füßen. Ab sofort möchte sie eine eigene Box, denn der Joseph, könnte ja nicht seine Finger bei sich behalten. Und nach über 2000 Jahren hat sie absolut keine Lust mehr schwanger zu sein, auch wenn der Engel immer behauptet, dass der Joseph da gar nichts mit zu tun hat. Und Joseph meinte nur, dafür, dass er seit Jahren mit einem untergeschobenen Kind leben müsse, dürfe er ja auch wohl etwas Spaß verlangen.

Das Kind in der Krippe hatte nichts zu nörgeln, aber in dem Alter kann man sich ja auch noch nicht richtig artikulieren.

Die drei „Heiligen“ Könige sind dieses Jahr gar nicht erst gekommen. Sie haben nur eine E-Mail geschickt und meinten, die lange Anreise würde sich nicht lohnen, wenn sie schon wenige Tage später wieder im Karton landen würden. Und Außerdem wäre die Stimmung im Land ja auch nicht gerade einladend für Menschen aus dem Morgenland.

2017-01-10-20-55-19Lange habe ich auf alle eingeredet und ihnen versucht klar zu machen, welche Bedeutung sie doch alle für die vielen Menschen hätten. Nichts, keine Chance …

… ich habe mir dann per Internet so ein Gedächtnis-Blitzdings, so einen Neuralisator von den ‚Men in Black‘ bestellt und alle liegen nun zufrieden in ihren Kartons und werden nächstes Jahr wieder friedlich zusammen an der Krippe stehen.

Jetzt bin ich erstmal fertig mit den Nerven,

euer Rudolph Kakowsky

Die Italienische Reise! (von Johann Wolfgang von Kakowsky)

Heute will ich euch mal erzählen, wie ich nach Italien kam und zum Dichter wurde!

20160908_115120Es war mal wieder Zeit für mich in den Urlaub zu gehen, da ich völlig überarbeitet war. Also fragte ich mal so in die Runde meiner Facebook-Freunde, wohin man denn so reisen könnte, um sich mal so richtig zu erholen. Ein Kollege riet mir dann an den Gardasee in Italien zu fahren. Abenteuerlustig wie ich nun mal bin, waren die Koffer schnell gepackt.

Auf dem Schreibtisch meines Chefs lagen gerade seine Autoschlüssel und da er ja beruflich sowieso alles Mögliche verleiht, nutze ich die Chance und lieh mir seinen Wagen und schon konnte es losgehen.

Leider war der Tank nicht mehr voll, hätte ich mir ja auch denken können, bei diesem Knauserkopf von Chef. Da meine finanziellen Mittel zur Zeit etwas knapp waren, habe ich dann auf Sparen gesetzt. Bei einer Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h auf Autobahnen kann man bei gleichmäßiger und ruhiger Fahrt den einen oder anderen Liter Sprit sparen. Also brauchte ich rein rechnerisch für die 1010 km zirka 16,83 Stunden. Laut Empfehlung sollte man aber alle zwei Stunden eine Pause einlegen und so habe ich dann, schön brav wie ich bin, immer eine halbe Stunde Pause eingelegt und brauchte dann nochmal 4 Stunden mehr. Die meisten Autofahrer waren sehr freundlich und haben mir zugewunken, während sie mich überholt haben. Kannte zwar diesen neumodischen Gruß mit dem ausgestreckten Finger nicht, aber ich habe einfach mal lächelnd erwidert.

Unter dem Motto „Eile mit Weile“ kam ich dann auch in Österreich an und stellte erstaunt fest, dass ich gar nicht auf den Autobahnen fahren durfte, ohne zu bezahlen. Da habe ich mich dann kurzer Hand für die Landstraßen entschieden. Herrlich diese Landschaft, die sieht man ja gar nicht richtig, wenn man so rast. In Italien war es dann so weit, ich musste tanken! Zum Glück hatte ich daran gedacht meine italienische Lira, die ich noch von meiner Schulfreizeit vor Jahren gespart hatte, einzustecken. Der Tankwart schaute mich ziemlich komisch an und versuchte mir zu erklären, dass er die Lira nicht wollte. Ich kann das ja verstehe, dass die auch an der harten Währung, wie dem deutschen Euro, interessiert sind und ich habe mich dann erweichen lassen und von meinem knappen Budget ein paar Scheine springen lassen.

Nach etlichen weiteren Kilometern kam ich dann durch die Dolomiten und war erschlagen von der monumentalen Kraft des Gesteins. Das Fahren war dann schon ziemlich abenteuerlich, die Italiener fahren ja einen ziemlich rasanten und riskanten Reifen, besonders bei diesen vielen Serpentinen. Im Rückspiegel konnte ich auch gar nicht mehr das Ende der Autos hinter mir erkennen, bei einer Haarnadelkurve hatte ich dann einen herrlichen Blick auf diese Prozession von Autos, die sich hinter mir den Berg hinaufarbeitete.

20160908_115146Ganz plötzlich nach einem weiteren Berg, eröffnete sich mir der Blick auf den Gardasee. Sagenhaft, herrlich, traumhaft, atemraubend! Ich war angekommen und mein erster Weg führte dann auch direkt ans Wasser und hinein.

Legte mich dann anschließend erstmal in die Sonne und war sofort eingeschlafen, gegen Abend wurde ich dann von einem Carabinieri geweckt und auf fast guten Deutsch erklärte er mir, dass ich dort am Strand nicht nächtigen könne. Dafür hatte ich natürlich Verständnis, denn wenn das jeder machen würde, dann wäre es ganz schön voll und gar nicht mehr so romantisch. Also machte ich einen Kassensturz und stellte fest, dass mir für ein Hotel kein Geld mehr blieb, denn ich brauchte ja noch etwas für den Sprit für die Rückreise. Na gut, ich war ja nun doch erstmal ausgeschlafen und so konnte ich mir dann das Hotel für diese Nacht sparen.

Ihr könnt es nicht wissen, aber ich bin ja im Grunde so ein richtiger Naturbursche und liebe das Wandern. Um Sprit und Geld zu sparen, ließ ich den Wagen auf einen kostenlosen Parkplatz stehen, packte meinen Rucksack und machte mich auf die Gegend zu erkunden. Von dem schönen Riva ging es dann am Ufer des Gardasees Richtung Limone. Ufer ist gut, da die Berge direkt ins Meer fallen, bin ich dann auf der Straße etwas höher gewandert, besonders in den vielen Tunneln war es doch sehr abenteuerlich mit dem rasanten Autoverkehr.20160907_110425

Dafür wurde ich dann in Limone von einem bezaubernden Städtchen erwartet, wenn nicht die ganzen Touristen dort gewesen wären, dann hätte man es richtig genießen können. Gegen Abend habe ich mir dann das letzte Boot gegönnt und bin auf die andere Seite nach Malcésine gefahren. Als es dunkel wurde habe ich mir eine kleine Bucht gesucht und dann unterhalb der Burg am Ufer übernachtet (keine Carabinieri diesmal).

Italien ist ja irgendwie das Land wo Milch und Honig fließen, denn überall entdeckte ich reife Früchte, von denen ich mich mehr als gut ernähren konnte. Die vielen Brunnen mit frischem Wasser taten ihr Übriges.

 

Am Morgen machte ich mich dann, nach einem erfrischenden Bad im See, schon ganz früh auf. Auf meinem Plan stand heute der Monte Baldo. Was soll ich sagen, es war scheiß (entschuldigt die Wortwahl) anstrengend! Auf dem Gipfel angekommen, waren dort schon wieder überall Touristen, die bequem mit der Seilbahn gekommen waren. Ein nettes junges holländisches Pärchen wurde dann auf mich aufmerksam, ich sah wohl irgendwie erschöpft aus. Die beiden boten mir dann an, mich in ihrem Auto mitzunehmen.

Irgendwie roch es in dem Wagen ziemlich komisch und mir wurde auch ganz schwummerig, lag bestimmt daran, dass die beim Rauchen die Fenster nicht aufmachen wollten. So bekam ich dann auch nicht mit, das wir plötzlich in Rovereto waren, das lag jetzt nun nicht mehr direkt am See.

Ich nutzte die Chance und machte mich auf die Stadt zu erkunden und was soll ich sagen, nicht zum ersten Mal entdeckte ich unseren lieben Herrn Goethe. Der Mann ist damals auch schon ziemlich rumgekommen.20160908_112848

 

Nach einer Nacht im Stadtpark musste ich dann irgendwie wieder zurück an den Gardasee kommen. So wanderte ich durch die Täler und entdeckte viele kleine Dörfer, die ich sonst wohl nicht gesehen hätte.

In Torbole kam ich dann wieder an den See und fühlte mich irgendwie heimisch, der Lago di Garda hatte es mir irgendwie angetan. Torbole scheint nicht nur dem Goethe gefallen zu haben, heute ist es wohl ein Treffpunkt für Windsurfer und Mountainbiker.

In der Stadt hatte ich dann ein urkomisches Erlebnis. Ich saß da so auf einer Parkbank und beobachtete einen verkleideten Straßenkünstler, der die Touristen belustigte. Ein deutsches Ehepaar im fortgeschrittenen Alter stand nicht weit entfernt und die Frau versuchte ein Foto von dem Clown zu machen, der kam mit ausgestreckter Hand auf die Frau zu und rief immer wieder „high five, gimme me high five“. Der Ehemann ganz erschrocken, zog an seiner Frau und schimpfte auf sie ein, „du siehst doch, dass der Mann nicht fotografiert werden will“. Ich lachte mich innerlich kaputt, da ich ja mit meinem Englisch verstand, dass der Künstler für ein Foto 5 Euro wollte. Nur gut, wenn man Fremdsprachen versteht.

 

20160909_183510Am folgenden Tag wanderte ich nach Arco, denn dort interessierte ich mich für eine Burgruine, die über der Stadt thronte und die ich schon am ersten Tag aus der Ferne gesehen hatte. Alte Gemäuer ziehen mich irgendwie immer magisch an (warum muss ich jetzt gerade an die Frau Müller-Liebelein denken?) und ich wurde nicht enttäuscht. Die Ruine selber war sehr beeindruckend, aber der Blick über das Tal zum Gardasee war noch imposanter. Die Nacht verbrachte ich dann im Gefängnis.

 

Ja, ihr habt richtig gelesen, aber bestimmt habt ihr schon wieder die falsche Vorstellung. In der Burgruine gab es nämlich auch eine Zelle, die man besichtigen konnte. Da es da trocken und warm war, habe ich kurzer Hand beschlossen, dort zu schlafen. Ich musste nur aufpassen, dass mich das Personal nicht fand. Irgendwie bin ich doch ein Glückspilz, denn an dem Imbiss an der Kasse, lag noch eine verschlossene Packung dieser typischen italienischen Brotstangen herum und so hatte ich ein herrliches Abendessen mit Feigen und Bort. Der Sonnenuntergang war wunderschön und da ich früh wach wurde, war auch der Sonnenaufgang einfach eine Seelenmassage. So gestärkt wanderte ich dann von der Burg durch die Olivenhaine in den Bergen von Arco zurück nach Riva del Garda.

 

In Riva angekommen war dann mein ganzes Glück mit einem Schlag vorbei. Das Auto war weg!!! Ja, ihr habt richtig gelesen: Auto futschikato!

Damit hatte ich natürlich nicht gerechnet und wie sollte ich das der Polizei erklären, es war ja nicht mein Auto, aber was sollte ich machen, ich konnte meinem Chef ja nicht sagen, dass sein Auto jetzt der italienischen Mafia gehört. Also habe ich mich aufgemacht zur nächsten Polizeidienststelle und habe dem Carabinieri erklärt was vorgefallen ist. Also Auto „GELIEHEN“, Urlaub gemacht, zurückgekommen, Auto weg!

Der Beamte redet in Italienisch auf mich ein und ich verstand kein Wort und dann telefonierte er kurz und machte mir deutlich, dass ich hier warten müsse. Nach einigen Stunden und einigen Espresso, die ich spendiert bekam, ging plötzlich die Tür auf und ihr glaubt nicht, wer dort vor mir stand: Mein CHEF!

 

Komisch war nur, dass der so gar nicht sauer und stinkig auf mich war. Ich erklärte ihm, dass ich den Wagen ja nur geliehen hätte und er erwiderte nur etwas von Leihgebühren, die meine Mutter beglichen hätte. Ich fürchte schlimmes, wenn ich nach Hause komme.

Auf jeden Fall hat der Wagen wohl im Halteverbot geparkt und die Polizei hat den Halter ermittelt und so ist es dann wohl rausgekommen.

 

img_20160905_163156Mein Chef meinte nur, dass er nun auch mal Urlaub machen könne, wo er schon hier ist. Mir besorgte er ein kleines Zelt und etwas Proviant und kutschierte mich hinauf zum Lago di Tenno. Dort ließ er mich zurück und ich solle doch mal über alles nachdenken und wie es in Zukunft mit mir weitergehen sollte. Also campierte ich drei Tage in den Bergen, an dem wohl schönsten See der Welt. Mir wurde so einiges klar und ich sinnierte über das Leben. Lange Rede, ich beschloss es nun so zu machen, wie der alte Goethe: Reisen, Leben und Dichten. Ein  Werk habe ich dann auch direkt schon am See verfasst.

 

20160906_132944Nun kommt aber immer auch die Zeit, wo es zurück geht in die Heimat. Nach drei Tagen holte mein Chef mich wieder ab (der sah irgendwie braungebrannt und vollgefressen aus) und wir machten uns auf die Heimreise. Unterwegs erzählte ich ihm lang und breit, dass ich nun Dichter werde und er könne gerne mein Management übernehmen. Er verdonnerte mich nur zu kostenlosen Lesungen in der Bücherei und lachte dabei etwas zu laut.

 

An einer Raststätte machten wir halt und legten eine Pause ein. Mein Chef gab mir sein Smartphone damit ich meine Mutter anrufen konnte, dass wir bald zurück sind. Dank dem Navi auf dem Gerät konnte ich ihr dann auch genau sagen wann. Während ich dann noch schnell eine menschliche Notdurft verrichtete, erschallte aus dem Smartphone eine laute Stimme „kein GPS-Signal empfangen!“ Ich habe mich ziemlich erschrocken und mir dann gedacht, ob ich wohl gerade in ein Funkloch geschi… habe. (Ihr wisst schon).

 

Wohlbehalten bin ich nun zurück und kann euch heute von meiner Italienreise berichten. Fragt sich nur, ob ich auch jemals Urlaub ohne meinen Chef machen kann.

 

Euer Rudolph (von) Kakowsky

Kakowsky goes USA and understands only ‚Railwaystation‘

Hallo Ihr lieben Follower,

ich habe ja meinen Chef in seinem Urlaub in Kentucky beobachtet, weil mich seine Mitarbeiter darum gebeten hatten. Die hatten echt Sorge, dass er dortbleiben würde und die Anzeichen waren ja auch da. Wie ich aber bei Facebook entdeckt habe, ist er wieder zurück bei der Arbeit.

An sich wollte ich ja auch schon zurück sein, aber es gab da so einige Probleme bei der Ausreise. Also der Reihe nach:

Als ich gesehen habe, dass mein Chef zurück in Deutschland ist, habe ich meine sieben Sachen gepackt und mich auf zum Flughafen gemacht. Direkt zum Ticketschalter um den nächsten Flug nach Deutschland zu ergattern, war gar nicht so einfach einen passenden zu finden. Als ich dann endlich einen Flug von Cincinnati nach Chicago nach New York nach London nach Frankfurt und dann nach Münster bekommen konnte, zückte ich meine Kreditkarte (wie man das so macht in den USA) und wollte die 2.563 $ bezahlen. Irgendetwas schien aber nicht zustimmen, denn die nette Dame am Schalter meinte nur zu mir: „just a second, I will check something for you, I’ll be right back“. Irgendwie kam mir das komisch vor, aber was sollte ich machen, die Dame hatte ja meine Kreditkarte und so musste ich wohl warten.

Die Schlange hinter mir wurde immer länger und ich wurde doch etwas nervös, obwohl mich ja sonst nicht wirklich etwas aus der Ruhe bringt. Der Herr, der am anderen Schalter bediente konnte mir auch nichts sagen und dann ohne eine Vorwarnung lag ich auf dem Boden und mindestens fünf Cops knieten auf mir und legten mir Handschellen an. Ich war total perplex und verstand die Welt nicht mehr. Sie schrien mir ins Ohr: „Don’t move (wie denn auch), you are under arrest!“ Meine Englischkenntnisse waren auf einmal wie vom Winde verweht und ich verstand nur noch „Railwaystation“.

Die Beamten schleppten mich in eine kleine Kammer (wie im Film), mit verspiegelten Glasscheiben, einem Tisch und zwei Stühlen. Ich erfuhr, dass meine Kreditkarte von den US-Behörden gesperrt wurde und dass ich während der ganzen Zeit meines Aufenthalts beobachtet wurde. Sie wollten wissen, warum ich meinen Chef beobachtet habe und ihm überall hin gefolgt war, was es mit den Abhörgeräten auf sich hat, und und und … Zum Schluss fragten sie mich dann: „Are you a German Terrorist?“ und da ich gar nicht alles so schnell begreifen konnte, sagte ich ja klar. (Ich hatte aber auch verstanden ‚Are you a German Tourist‘).

So landete ich dann nicht in Münster auf dem Flughafen, sondern im „Jail“, für alle die nicht wissen was das ist: IM GEFÄNGNIS – Ich, Rudolph Kakowsky, der liebenswürdigste Mensch, der keiner Seele etwas zu Leide tun kann, saß im Knast mit all diesen muskelbepackten und tätowierten Gestalten. Da ich ja weiß, dass man sich am besten ruhig und freundlich in dieser Umgebung verhält, habe ich dann auch schnell Freundschaften geschlossen und was soll ich sagen, einer von diesen ‚laufenden Bilderbüchern‘ konnte sogar Deutsch. Er wurde von den anderen immer nur ‚Jo – the bullet‘ genannt, ich weiß bis heute nicht warum. Auf jeden Fall hat Jo mir geholfen den Beamten zu erklären, warum ich in den USA bin und was das für eine Geschichte mit meinem Chef war.

Nach gefühlten zwei Jahren, wurde ich dann auch mit einer offiziellen Entschuldigung entlassen.20160526_145932 Bis es aber soweit war habe ich dann noch schnell die Gefängnisbücherei neu strukturiert, denn man will ja einen guten Eindruck hinterlassen. Seit gestern bin ich nun wieder daheim bei meiner Mutter, die mich ganz entgeistert angeschaut hat. Sie sagte nur: „Wo kommst du denn her, ich dachte, du wärst ausgezogen“. Jetzt liege ich im Gästezimmer im Keller auf meinem Bett (denn mein Zimmer ist in der Zwischenzeit vermietet worden) und überlege wie es so weitergehen soll.

Bis die Tage, Euer Rudolph Kakowsky

 

Die Rache meines Chefs und Spitzenwäsche!

20160421_171045Hallo Ihr lieben Follower,

wie versprochen kommt hier mein Bericht von meinem Trip nach Göteborg.

Vorweg erstmal: Göteborg hat nicht wirklich etwas mit unserm Goethe zu tun und ihr könnt mir glauben, ich habe überall nach Spuren gesucht!

Mein Chef musste mich ja mitnehmen, da ich ein Geheimnis weiß, was ihn in Schwierigkeiten bringen würde, wenn ich es an passender Stelle erzählen würde (Ihr wisst schon, die Sache mit den Booten).

Also ich durfte mit nach Göteborg, aber ich habe nicht gewusst, dass die gesamte Verwandtschaft von meinem Chef auch mit dabei sein würde. In Kiel ging es dann an Bord der Stena Line, da ich ja keine Kabine hatte, habe ich kurzerhand meinen Chef zu seinen beiden Nichten in die Kabine verbannt und hatte somit eine tolle Außenkabine mit einem herrlichen Blick aufs Wasser.

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Ritz Hotel 😀

Auf keinen Fall wollte ich die ganze Zeit mit meinem Chef abhängen, deshalb habe ich mich dann auch mal in einem anderen Hotel eingebucht. Das tat mal gut so richtig verwöhnt zu werden. Ich hatte ja zum Glück noch genug Erspartes aus Leipzig und so hatte ich ein paar wundervolle Tage.

 

Bei einem Spaziergang durch die Stadt traf ich dann doch wieder auf meinen Chef und er bat mich zu einem Gespräch mit ihm zu kommen. Irgendwie war mir das gar nicht geheuer, aber ich bin ja nun mal ein höflicher Mensch. Er führte mich in eine etwas zwielichtige Gegend. Irgendwie wollte er mir verdeutlichen, dass es so nicht weitergehen kann und er bot mir einen Haufen Geld an, wenn ich ihn von nun an in Ruhe lassen würde. Gerade dachte ich darüber nach das Angebot anzunehmen, als aus einer dunklen Ecke ein paar sehr obskure Typen auftauchten. Ich lief so schnell ich konnte, doch ich habe nicht gewusst, dass es sich um eine Sackgasse handelte. Also versteckte ich mich unter einem Auto und hoffte, die Typen hätten das nicht mitbekommen. Aus der Ferne hörte ich dann eine ziemliche Rauferei, ich verstand kein Wort (ich kann ja kein Göteborgisch).

Nach drei Stunden wagte ich es dann aus meinem Versteck zu krabbeln. Ich schlich ganz vorsichtig an den Gebäuden entlang, als ich an der Stelle vorbeikam, wo ich meinen Chef verlassen habe, überkam mich das Grauen. Die ganze Wand war voll von Blutspritzern. 20160422_164851Nun stand ich völlig unter Schock und mir tat mein Chef wirklich leid. Da von ihm keine Spur zu finden war, ging ich in sein Hotel und wollte der Familie mitteilen, was da Schreckliches geschehen war.

Die Eltern von meinem Chef fingen dann plötzlich laut an zu lachen und ich verstand die Welt nicht mehr. Sie erklärten mir, dass die ganze Sache von meinem Chef eingefädelt wurde und die Blutspritzer wären ein Becher Rote-Beete-Smoothie, aber ich sollte ihren Sohn ab jetzt mal etwas in Ruhe lassen, denn sie könnten nicht versprechen, dass nicht mal aus Spaß auch Ernst werden könnte.

Von da an habe ich mich dann erstmal ferngehalten von der ganzen Sippschaft, die scheinen ja alle etwas durchgeknallt zu sein. Stattdessen habe ich mir dann noch ein paar schöne Tage in Göteborg gemacht und für Frau Müller-Liebelein habe ich dann auch noch ein paar Geschenke mitgebracht.20160422_103840

Zurück zu Hause hat meine Mutter dann die Spitzenware entdeckt und war ganz entzückt, dass ich ihren Geschmack so gut getroffen habe. Na ja, dann muss Frau Müller-Liebelein halt noch etwas warten.

In der Bücherei bin ich seither noch nicht wieder gewesen, aber ich denke ich vergebe meinem Chef und werde nächste Woche mal wieder anfangen zu arbeiten, schließlich bin ich der weltbeste ehrenamtliche Mitarbeiter. Aber ich überlege mir das noch mal übers Wochenende.

Bis bald euer Rudolph

 

 

Ein singender Gondoliere oder ein Schweizer Käse

Hallo liebe Follower,

jetzt habe ich euch schon wieder eine ganze Zeit vernachlässigt. Aber manchmal läuft das Leben auch ganz normal ohne Geschichten die man erzählen will.

2016-02-26 21.50.44Aus Leipzig bin ich dann auch wieder gut zurückgekommen, aber ich war stink sauer auf meinen Chef, der mich in dem Schlamassel hat sitzen lassen. Daher habe ich mich in der Bücherei auch ziemlich rargemacht. Außer den wöchentlichen Brückenrätseln habe ich mich schön zurückgehalten und geschaut, wie die dort ohne mich zurechtkommen. Ich denke da muss ich nicht viel erzählen, wie es im Moment dort aussieht.

Heute war dann endlich der Zeitpunkt gekommen und mein Chef rutschte auf Knien vor mir und hat mich angefleht, ihm einen Gefallen zu tun. (okay, so ähnlich zumindest). Ich denke die meisten von euch haben das nicht so mitbekommen, aber mein Chef wird bedroht! Ja, die Frau Ladwig und der Herr Deeg und der Herr Ehlen (die Chefs von dem Soical-Media-Kurs, den die Bücherei gerade macht) haben meinen Chef dazu verdonnert eine große Aktion zu starten. Da Lüdinghausen ja so viele Brücken und Gewässer hat, soll er als „Singender Gondoliere“ mit „Blasmusik“ über die Stever schippern, davon soll ein Film gedreht werden, der dann im Netz veröffentlicht werden soll. Grausig nicht wahr!? – Ich möchte das nicht sehen oder hören. Und wo nun auch noch der Autor Rüdiger Bertram auf Facebook in das gleiche Horn stößt, ist bei meinem Chef die Panik ausgebrochen.

Lange Rede … also mein Chef kam heute zu mir und mich gebeten ihm zu helfen. Er war ganz bleich, als ob er jetzt schon Seekrank ist, und er hat mir alles versprochen, wenn ich ihm nur helfen würde. (jetzt habe ich ihn in der Hand *lachmirinsfäustchen*)

Ich habe die Sache dann mal in die Hand genommen. Nachdem ich mich schlau gemacht habe, wieviel Boote oder Gondeln es in Lüdinghausen gibt, die für einen „Singenden Gondoliere“ in Frage kommen habe ich jeden Besitzer aufgesucht und gefragt, ob er sein Boot auch verleihen würde. Da blieben dann zum Schluss nur noch drei übrig. Diese drei habe ich mir gemerkt und bin später heimlich zu den Booten zurück geschlichen. Ich hatte meine Handbohrmaschine mitgebracht, aus dem Hobbywerkzeugkasten, den mir Onkel Ewald vererbt hat. Ganz leise habe ich mich dann ans Werk gemacht und Boot für Boot in ein Schweizer Käse verwandelt. Okay, okay – Ich will jetzt Nichts von euch hören, ich weiß selbst, dass es nicht erlaubt ist und ich dafür eingebuchtet werden könnte. Aber ich hatte eine Maske auf und Handschuhe an. Und außerdem ist es einfach zu verlockend, dass ich jetzt von meinem Chef verlangen kann, was ich will. – Im Grunde bin ich nun der (heimliche) Chef der Bücherei. – Bingo!

Euer Rudolf K.

PS.: Sorry an Frau Wibke, dass ich sie enttäuschen musste, aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss.

 

Ich habe fertig!

Hausaufgaben

Infografiken

So, hier bin ich nun hängen geblieben, bei den Infografiken. Ich wollte ja mal schnell eine eigene erstellen, aber irgendwie hatte ich nicht die Muße mich da rein zu fuchsen. Deshalb ein Fundstück, welches mir gut gefallen hat. http://www.bistum-essen.de/index.php?id=979

Ich denke Infografiken können für den Bibliotheksalltag ganz nützlich sein, um zum Beispiel Abläufe oder Handhabungen visuell deutlich zu machen. Aber auch um Zahlen und Fakten für den Träger oder für Verantwortlich optisch ansprechend und eingängig aufzubereiten.

 

Mein Büro im Netz

Das mit dem herunterladen hat ganz einfach geklappt. Schon seit längerer Zeit habe ich über die Verwendung von der Cloud nachgedacht, bis jetzt hatte ich immer noch Skrupel meine Daten irgendwo auf der Welt zu deponieren. Aber in der heutigen mobilen Welt in der Hosentasche wird man wohl nicht mehr daran vorbeikommen. Für die tägliche Arbeit werden wir auf jeden Fall demnächst mit dem Google-Kalender anfangen, da es bei mehreren Personen die Arbeitsabläufe und Planungen doch erheblich vereinfacht.

Auch ist die Cloud günstig, wenn man mal mit verschiedenen Kooperationspartnern an einem Projekt arbeitet, das erspart so manches Meeting und damit auch Zeit.

Auch einen Einsatz für den Bereich „Homeoffice“ kann ich mir gut vorstellen.

Auf jeden Fall würde ich keine sensiblen Dokumente in der Cloud speichern, da es für mich dann doch zu riskant wäre, dass die Seiten gehackt werden.

 

Buntes schreiben in Echtzeit

Durch die Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Büchereien habe ich diese Form des Schreibens schon mal kennengelernt. Jetzt weiß ich aber auch, wie ich es selber anlegen und nutzen kann. Auch diese Möglichkeit des Social Media Austausches ist durchaus in den Büchereialltag zu importieren. Aber auch bei Veranstaltungen mit Schulklassen kann ich mir gut vorstellen damit zu arbeiten.

 

Zusammenarbeiten mit Wikis

Gehört habe ich ja schon viel von Wikis und jetzt weiß ich zum Glück auch endlich ein paar mehr Hintergründe. Wikipedia hat wohl jeder von uns schon genutzt, aber bei den Wikis habe ich mich bis heute noch nicht ran getraut. Ich denke es ist auch ein sehr gutes Mittel für Bibliotheken, sowohl für den internen, als auch für den externen Gebrauch. Als erstes fällt mir der interne Nutzen ein, zum Sammeln von Arbeitsabläufen und -beschreibungen. Gerade in der Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern hätte man so eine Plattform, auf der jede nachschauen und auch selbst mitarbeiten könnte. Ich hoffe diese Möglichkeit bald bei uns einsetzten zu können.

 

Veranstaltungen Planen, Auswerten und Begleiten

Vor allem die Terminfindung finde ich für unsere Büchereiarbeit interessant, die anderen Tools können sicher auch verwendet werden, nur sind wir eine kleine Bücherei mit kleinen Veranstaltungen, da kann man fast noch mit jedem einzelnen Besucher/Teilnehmer persönlich sprechen. Aber es ist gut zu sehen, welche Möglichkeiten es noch gibt und man kann diese im Hinterkopf behalten und bei passender Gelegenheit einsetzten.

 

Spaß mit Bildern

Diese Lektion hat Spaß gemacht und da werde ich mich wohl noch öfter mit beschäftigen. Habe mal einen Flickr Account „Rudolph Kakowsky“ angelegt und hoffe ich finde die Zeit, diesen auch zu füllen.

Mein gefundener Link ist eine alte Bibliothek!

https://www.flickr.com/photos/michaelberlin/5052172458/in/photolist-8GrGRG-77Z6gx-7VpmoP-9xjvmh-rg8J5D-5QaRrt-nf8FiL-gtBJxt-766zPc-mXG2kt-rg8CZ8-2SZW7K-eRyca7-766ALT-dq3Uy3-6uaB1h-fTv5q9-gSNxoU-eh1Bf8-9RB12F-eRwUCy-8VwEtS-79Vxrr-9RFJ5Y-dj1gsx-anKAHn-duFniw-anKH6n-oNMrgo-6tCeBc-o8CxPj-a5Qi3L-dpVQwh-axsSVG-9xvsu7-oPDabX-5NZgfN-8MAnYW-bwKsNK-7uPTTm-drVmDv-7UohrV-9xvrd3-5NWdNi-NHXBe-dj1gK6-5F53Tw-2ak3rJ-8jeM3T-dkdYbG

 

Spaß mit Generatoren

Die Lektion ging schnell, aber leider funktionierten nicht alle Generatoren bei mir. Aber ein Puzzle habe ich geschafft, viel Spaß damit.

http://www.jigsawplanet.com/?rc=play&pid=267da93ceba6

Der QR-Code-Generator fällt doch auch wohl in diese Rubrik!?

 

Spaß mit Bildrechten

Da passt der Titel nicht ganz zum Inhalt – SPASS??? Nachdem ich mich mit den Rechten auseinandergesetzt habe, habe ich das Gefühl mit einem Bein im Gefängnis zu stehen. Auf jeden Fall werde ich jetzt noch mehr darauf achten, was und wie ich Bilder poste, teile und zeige. Und bei Gelegenheit muss ich wohl mal unsere Internet Präsenzen überprüfen.

 

Spaß mit bewegten Bildern

Bewegte Bilder ein toller Teil beim Social Media. Leider habe ich mich bei dieser Lektion erwischt, wie ich immer wieder abgelenkt wurde, weil ich immer wieder ein tolles Video gefunden habe. Es zieht die Menschen in ihren Bann und ist somit sehr gut geeignet um die Aufmerksamkeit der Fans zu gewinnen.

Zum Thema Flechtfrisuren kann ich nur sagen, dass bewegte Bilder auf jeden Fall im Vorteil sind, denn so viele Fotos in ein Buch zu bringen, dass es annähernd mithalten kann ist doch eher unmöglich.

An den Plattformen stört natürlich die Werbung, aber das ist wohl der Preis, den man zahlen muss.

Ein Video das einem Herrn Kakowsky gefallen würde: https://youtu.be/626ytb3er2s

Außerdem haben wir festgestellt, dass wir auch schon zwölf eigene Videos auf unserer Facebook Seite verwendet haben.

 

Social Reading … Book 2.0

Auch in diesem Bereich bietet das Web viele neue Aspekte, die in Literaturkreisen oder Lesezirkeln nicht vorhanden sind. Für mich persönlich sind diese Plattformen nicht das Richtige. Ich mag es immer noch auf der Couch mit einer Tasse Kaffee unter einer kuscheligen Decke und Ruhe um mich herum. Aber ich finde diese Plattformen für die Arbeit sehr interessant, man kann sich ausführlich informieren und bekommt einen guten Eindruck über einzelne Bücher. Das hilft dann oft schon in der Beratung von Kunden.

Für die Bibliothek wäre es durchaus auch eine Möglichkeit, wo die Kunden sich austauschen können, doch es gibt im Netz so viele Möglichkeiten für den Austausch, dass ich für unsere Bibliothek keinen Sinn sehe ein eigenes Forum einzurichten.

 

Buch 2.0: LibraryThing for Libraries

Die Idee den Katalog mit Online-Inhalten anzureichern ist eine super Idee, nur leider haben wir diese Möglichkeit zurzeit nicht für unsere Bücherei. Es wäre auf jeden Fall ein Mehrwert und ich denke irgendwann werden wir es auch unseren Kunden anbieten können. Für uns müsste es einfach nur preislich günstiger werden und auch die IT müsste da mitspielen. Es sind halt die Alltagshürden, ansonsten wären wir sofort dabei!

 

Buch 2.0 – Weltenbauen

Wer hat nicht schon mal sein Lieblingsbuch weitergesponnen oder sich die Frage „Was wäre wenn“ gestellt. Schön wenn sich so die Liebhaber gemeinsam austauschen können. Für mich ist es interessant diese Welten mal zu durchstöbern und neue Blickwinkel zu bekommen. Gerade die Minecraft-Welten sind ja ein weiter Bereich im Weltenbauen und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ich endlich mal lernen sollte mit Minecraft zu nutzen.

In der Bibliothek kann man auf jeden Fall das „Weltenbauen“ integrieren. Sei uns bei Wettbewerben mit Minecraft oder bei Schreibwerkstätten zu bestimmten Büchern. Da würden mir bestimmt ganz viele Möglichkeiten einfallen mit den Bibliotheksnutzern Welten zu bauen.

 

Sie haben es geschafft!

GESCHAFFT! – Ich habe ja zwischenzeitlich nicht gedacht, dass ich den Kurs in der vorgegebenen Zeit schaffen werde, aber hier bin ich nun am Ende angekommen.

Da wir eine der kleineren Bibliotheken sind, war es nicht immer leicht Schritt zu halten. Die meisten Lektionen habe ich privat am heimischen Computer erledigt. Im Bibliotheksalltag kam meist der laufende Betrieb dazwischen und auch am Ende des Kurses frage ich mich, wie wir all die guten Instrumente und Ideen in unsere Arbeit einbringen können. Für viele Dinge wird uns nicht genügend Zeit bleiben, aber es ist gut davon gehört und gelesen zu haben. Am besten hat mir persönlich die „Bild“-Lektion gefallen. Wir bewegen uns zurzeit schon Facebook, Instagram und Blog (manchmal auch auf Twitter). Das bringt sehr viel Spaß und wir bemerken durchaus auch die Reaktionen unsere Kunden und Kolleg*innen. Für unsere Größenordnung sind wir nicht zu schlecht aufgestellt im Social-Media-Bereich. Im Grunde könnten man eine Vollzeitstelle mit dem Bereich Social-Media füllen und das wird für uns utopisch bleiben.

Der Kurs war sehr gut aufbereitet und auch die Begleitung durch die Fachstelle war sehr gut. Man darf sich nur nicht der Illusion hingeben, dass man den Kurs neben der alltäglichen Arbeit erledigen kann. In unserer Bibliothek gibt es nur zwei Stellen + Azubi, dabei ist die zweite Stelle auf drei Personen aufgeteilt, das heißt natürlich auch, dass die Arbeitszeit für diesen Kurs gleich dreimal für die eine Stelle anfällt! Das macht sich natürlich bemerkbar.

Auf jeden Fall werden wir uns weiterhin mit Social-Media beschäftigen und das ein oder andere ausprobieren.