Ich habe fertig!

Hausaufgaben

Infografiken

So, hier bin ich nun hängen geblieben, bei den Infografiken. Ich wollte ja mal schnell eine eigene erstellen, aber irgendwie hatte ich nicht die Muße mich da rein zu fuchsen. Deshalb ein Fundstück, welches mir gut gefallen hat. http://www.bistum-essen.de/index.php?id=979

Ich denke Infografiken können für den Bibliotheksalltag ganz nützlich sein, um zum Beispiel Abläufe oder Handhabungen visuell deutlich zu machen. Aber auch um Zahlen und Fakten für den Träger oder für Verantwortlich optisch ansprechend und eingängig aufzubereiten.

 

Mein Büro im Netz

Das mit dem herunterladen hat ganz einfach geklappt. Schon seit längerer Zeit habe ich über die Verwendung von der Cloud nachgedacht, bis jetzt hatte ich immer noch Skrupel meine Daten irgendwo auf der Welt zu deponieren. Aber in der heutigen mobilen Welt in der Hosentasche wird man wohl nicht mehr daran vorbeikommen. Für die tägliche Arbeit werden wir auf jeden Fall demnächst mit dem Google-Kalender anfangen, da es bei mehreren Personen die Arbeitsabläufe und Planungen doch erheblich vereinfacht.

Auch ist die Cloud günstig, wenn man mal mit verschiedenen Kooperationspartnern an einem Projekt arbeitet, das erspart so manches Meeting und damit auch Zeit.

Auch einen Einsatz für den Bereich „Homeoffice“ kann ich mir gut vorstellen.

Auf jeden Fall würde ich keine sensiblen Dokumente in der Cloud speichern, da es für mich dann doch zu riskant wäre, dass die Seiten gehackt werden.

 

Buntes schreiben in Echtzeit

Durch die Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Büchereien habe ich diese Form des Schreibens schon mal kennengelernt. Jetzt weiß ich aber auch, wie ich es selber anlegen und nutzen kann. Auch diese Möglichkeit des Social Media Austausches ist durchaus in den Büchereialltag zu importieren. Aber auch bei Veranstaltungen mit Schulklassen kann ich mir gut vorstellen damit zu arbeiten.

 

Zusammenarbeiten mit Wikis

Gehört habe ich ja schon viel von Wikis und jetzt weiß ich zum Glück auch endlich ein paar mehr Hintergründe. Wikipedia hat wohl jeder von uns schon genutzt, aber bei den Wikis habe ich mich bis heute noch nicht ran getraut. Ich denke es ist auch ein sehr gutes Mittel für Bibliotheken, sowohl für den internen, als auch für den externen Gebrauch. Als erstes fällt mir der interne Nutzen ein, zum Sammeln von Arbeitsabläufen und -beschreibungen. Gerade in der Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern hätte man so eine Plattform, auf der jede nachschauen und auch selbst mitarbeiten könnte. Ich hoffe diese Möglichkeit bald bei uns einsetzten zu können.

 

Veranstaltungen Planen, Auswerten und Begleiten

Vor allem die Terminfindung finde ich für unsere Büchereiarbeit interessant, die anderen Tools können sicher auch verwendet werden, nur sind wir eine kleine Bücherei mit kleinen Veranstaltungen, da kann man fast noch mit jedem einzelnen Besucher/Teilnehmer persönlich sprechen. Aber es ist gut zu sehen, welche Möglichkeiten es noch gibt und man kann diese im Hinterkopf behalten und bei passender Gelegenheit einsetzten.

 

Spaß mit Bildern

Diese Lektion hat Spaß gemacht und da werde ich mich wohl noch öfter mit beschäftigen. Habe mal einen Flickr Account „Rudolph Kakowsky“ angelegt und hoffe ich finde die Zeit, diesen auch zu füllen.

Mein gefundener Link ist eine alte Bibliothek!

https://www.flickr.com/photos/michaelberlin/5052172458/in/photolist-8GrGRG-77Z6gx-7VpmoP-9xjvmh-rg8J5D-5QaRrt-nf8FiL-gtBJxt-766zPc-mXG2kt-rg8CZ8-2SZW7K-eRyca7-766ALT-dq3Uy3-6uaB1h-fTv5q9-gSNxoU-eh1Bf8-9RB12F-eRwUCy-8VwEtS-79Vxrr-9RFJ5Y-dj1gsx-anKAHn-duFniw-anKH6n-oNMrgo-6tCeBc-o8CxPj-a5Qi3L-dpVQwh-axsSVG-9xvsu7-oPDabX-5NZgfN-8MAnYW-bwKsNK-7uPTTm-drVmDv-7UohrV-9xvrd3-5NWdNi-NHXBe-dj1gK6-5F53Tw-2ak3rJ-8jeM3T-dkdYbG

 

Spaß mit Generatoren

Die Lektion ging schnell, aber leider funktionierten nicht alle Generatoren bei mir. Aber ein Puzzle habe ich geschafft, viel Spaß damit.

http://www.jigsawplanet.com/?rc=play&pid=267da93ceba6

Der QR-Code-Generator fällt doch auch wohl in diese Rubrik!?

 

Spaß mit Bildrechten

Da passt der Titel nicht ganz zum Inhalt – SPASS??? Nachdem ich mich mit den Rechten auseinandergesetzt habe, habe ich das Gefühl mit einem Bein im Gefängnis zu stehen. Auf jeden Fall werde ich jetzt noch mehr darauf achten, was und wie ich Bilder poste, teile und zeige. Und bei Gelegenheit muss ich wohl mal unsere Internet Präsenzen überprüfen.

 

Spaß mit bewegten Bildern

Bewegte Bilder ein toller Teil beim Social Media. Leider habe ich mich bei dieser Lektion erwischt, wie ich immer wieder abgelenkt wurde, weil ich immer wieder ein tolles Video gefunden habe. Es zieht die Menschen in ihren Bann und ist somit sehr gut geeignet um die Aufmerksamkeit der Fans zu gewinnen.

Zum Thema Flechtfrisuren kann ich nur sagen, dass bewegte Bilder auf jeden Fall im Vorteil sind, denn so viele Fotos in ein Buch zu bringen, dass es annähernd mithalten kann ist doch eher unmöglich.

An den Plattformen stört natürlich die Werbung, aber das ist wohl der Preis, den man zahlen muss.

Ein Video das einem Herrn Kakowsky gefallen würde: https://youtu.be/626ytb3er2s

Außerdem haben wir festgestellt, dass wir auch schon zwölf eigene Videos auf unserer Facebook Seite verwendet haben.

 

Social Reading … Book 2.0

Auch in diesem Bereich bietet das Web viele neue Aspekte, die in Literaturkreisen oder Lesezirkeln nicht vorhanden sind. Für mich persönlich sind diese Plattformen nicht das Richtige. Ich mag es immer noch auf der Couch mit einer Tasse Kaffee unter einer kuscheligen Decke und Ruhe um mich herum. Aber ich finde diese Plattformen für die Arbeit sehr interessant, man kann sich ausführlich informieren und bekommt einen guten Eindruck über einzelne Bücher. Das hilft dann oft schon in der Beratung von Kunden.

Für die Bibliothek wäre es durchaus auch eine Möglichkeit, wo die Kunden sich austauschen können, doch es gibt im Netz so viele Möglichkeiten für den Austausch, dass ich für unsere Bibliothek keinen Sinn sehe ein eigenes Forum einzurichten.

 

Buch 2.0: LibraryThing for Libraries

Die Idee den Katalog mit Online-Inhalten anzureichern ist eine super Idee, nur leider haben wir diese Möglichkeit zurzeit nicht für unsere Bücherei. Es wäre auf jeden Fall ein Mehrwert und ich denke irgendwann werden wir es auch unseren Kunden anbieten können. Für uns müsste es einfach nur preislich günstiger werden und auch die IT müsste da mitspielen. Es sind halt die Alltagshürden, ansonsten wären wir sofort dabei!

 

Buch 2.0 – Weltenbauen

Wer hat nicht schon mal sein Lieblingsbuch weitergesponnen oder sich die Frage „Was wäre wenn“ gestellt. Schön wenn sich so die Liebhaber gemeinsam austauschen können. Für mich ist es interessant diese Welten mal zu durchstöbern und neue Blickwinkel zu bekommen. Gerade die Minecraft-Welten sind ja ein weiter Bereich im Weltenbauen und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ich endlich mal lernen sollte mit Minecraft zu nutzen.

In der Bibliothek kann man auf jeden Fall das „Weltenbauen“ integrieren. Sei uns bei Wettbewerben mit Minecraft oder bei Schreibwerkstätten zu bestimmten Büchern. Da würden mir bestimmt ganz viele Möglichkeiten einfallen mit den Bibliotheksnutzern Welten zu bauen.

 

Sie haben es geschafft!

GESCHAFFT! – Ich habe ja zwischenzeitlich nicht gedacht, dass ich den Kurs in der vorgegebenen Zeit schaffen werde, aber hier bin ich nun am Ende angekommen.

Da wir eine der kleineren Bibliotheken sind, war es nicht immer leicht Schritt zu halten. Die meisten Lektionen habe ich privat am heimischen Computer erledigt. Im Bibliotheksalltag kam meist der laufende Betrieb dazwischen und auch am Ende des Kurses frage ich mich, wie wir all die guten Instrumente und Ideen in unsere Arbeit einbringen können. Für viele Dinge wird uns nicht genügend Zeit bleiben, aber es ist gut davon gehört und gelesen zu haben. Am besten hat mir persönlich die „Bild“-Lektion gefallen. Wir bewegen uns zurzeit schon Facebook, Instagram und Blog (manchmal auch auf Twitter). Das bringt sehr viel Spaß und wir bemerken durchaus auch die Reaktionen unsere Kunden und Kolleg*innen. Für unsere Größenordnung sind wir nicht zu schlecht aufgestellt im Social-Media-Bereich. Im Grunde könnten man eine Vollzeitstelle mit dem Bereich Social-Media füllen und das wird für uns utopisch bleiben.

Der Kurs war sehr gut aufbereitet und auch die Begleitung durch die Fachstelle war sehr gut. Man darf sich nur nicht der Illusion hingeben, dass man den Kurs neben der alltäglichen Arbeit erledigen kann. In unserer Bibliothek gibt es nur zwei Stellen + Azubi, dabei ist die zweite Stelle auf drei Personen aufgeteilt, das heißt natürlich auch, dass die Arbeitszeit für diesen Kurs gleich dreimal für die eine Stelle anfällt! Das macht sich natürlich bemerkbar.

Auf jeden Fall werden wir uns weiterhin mit Social-Media beschäftigen und das ein oder andere ausprobieren.

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Flaschen Manni, Jenny und die Polizei – meine Freunde

BlaulichtHallo liebe Follower,

das Beste vorweg, ich bin in Freiheit. In meiner Unterkunft, von wo aus ich den letzten Bericht geschickt habe, habe ich dann Flaschen Manni getroffen. Er hat mir erstmal gezeigt wie man eine Nacht ohne alles und fast unter freiem Himmel verbringt. Ich konnte nicht wirklich gut schlafen und so habe ich Flaschen Manni dann meine ganze Geschichte erzählt. Er hat dann sogar seinen Rotwein mit mir geteilt.

Am übernächsten Tag sind wir dann zusammen in die Innenstadt gezogen und er hat mich davon überzeugt mit der Polizei zu reden, denn ich hätte ja nichts Verbotenes gemacht und man sollte sich sein Leben nicht durch ein Missverständnis versauen. Na ja, überzeugt war ich nicht so ganz, aber er hat mich begleitet und der wusste wie man mit den Polizisten umgehen muss.

Was soll ich sagen, der Flaschen Manni hatte recht, die Polizisten waren ganz nett, auch wenn die nicht toll fanden, dass ich getürmt bin. Aber im Ganzen war es eine schlichte Verwechselung. Die Polizei sucht nämlich nach einem Typen, der der Frau Jenny schon seit längerer Zeit Ärger macht und hat aus diesem Anlass die Jenny observiert und da war ich dann zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Aber die Frau Jenny hat die ganze Situation alles aufgeklärt.

Die Polizisten waren dann so nett und haben mich zum Hotel zurückgebracht und ich habe dem Flaschen Manni als Dank angeboten für ein paar Nächte ein Zimmer zu spendieren, aber er wollte nicht und meinte er habe ja sein eigenes Zuhause.

Im Hotel angekommen bekam ich von der Rezeptionistin einen dicken Umschlag, den eine junge Frau für mich abgegeben hatte. Ratet einfach mal von wem! Genau, die Frau Jenny hat mir den versprochenen Anteil an ihren Geschäften vorbeigebracht und außerdem ihre Handynummer hinterlassen. Das ist schon eine klasse Frau, die Frau Jenny. Ich habe dann erstmal den ganzen Tag geschlafen und als ich wieder wach war, wollte ich dann endlich mal mit meinem Chef und Konsorten Klartext sprechen und auch wissen wann wir wieder zurückfahren. Aber wer war nicht da? Genau mein Chef und Konsorten, die waren wohl schon ganz früh morgens abgereist.20160316_173052 (2)

Habe jetzt für mich beschlossen noch ein paar Tage hier in Leipzig dranzuhängen. Und ob ich morgen das „Brücken-Rätsel“ für Kakowskys Brückentage mache, muss ich mir auch noch überlegen, soll doch mein Chef mal selber arbeiten. Werde jetzt erstmal die Frau Jenny anrufen und dann geht es zum Tanzen und das die ganze Nacht!

Halte euch auf dem Laufenden, Euer Rudi!

 

 

Eckstein, Eckstein ich muss jetzt versteckt sein

Pssst, hallo liebe Follower,Bruchbude.jpg

ich muss mich heute ganz leise melden, es war ein turbulenter Tag und ich muss mal sehen wie es hier weitergeht.

Ich habe heute Nachmittag die Frau Jenny auf dem Parkplatz des Congress Centrums getroffen, sie wollte mir ja noch ein Teil ihrer Einnahmen aus den Geschäften, die ich ihr vermittelt habe, geben. Ich war überrascht, wieviel so eine Rotlicht-Entspannung einbringt. Mein Portemonnaie war viel zu klein und so viel Geld hatte ich noch nie in bar bei mir. Jenny hatte noch ein paar Kolleginnen angerufen, da sie viel zu viele Kunden hatte und pro Kunde bekäme ich natürlich meinen Anteil.

Ich malte mir schon aus, wie ich meiner Mutter eine hübsche Strickjacke und der Frau Müller-Liebelein eine neue Handtasche von Liebeskind kaufe. Aber als ich aus dem Wohnmobil ausstieg hatte ich – zack – die Arme auf dem Rücken und ein Mann schrie mir ins Ohr: „Nicht bewegen Polizei“. Ich sah dann wie ein anderer Polizist in den Wohnwagen stieg und mit der Frau Jenny ein intensives Verhör startete.

Nach kurzer Zeit wurde der Polizist, der mich in Schach hielt zu dem Verhör dazu gerufen und irgendwie schaffte ich es meine Handfesseln los zu werden und ich rannte so schnell ich konnte.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was ich verbrochen haben sollte, aber ich hatte Panik und so lief und lief ich, bis ich mir einigermaßen sicher war, dass ich die Polizisten abgeschüttelt hatte. Ich wusste nicht wo ich dann hinsollte und so habe ich mir eine Unterkunft für die Nacht gesucht, denn es ist doch noch ziemlich eisig hier in Leipzig. Zurück ins Hotel habe ich mich nicht mehr getraut.

Nun sitze ich hier in meinem Versteck und weiß nicht, was ich tun soll. Aber wartet mal da kommt gerade ein Herr vorbei mit ziemlich viel Gepäck in einem Einkaufswagen und mehreren Flaschen Rotwein in den Taschen. Vielleicht kann der mir ja helfen. Ich melde mich wieder und halte euch auf dem Laufenden.

Der etwas zittrige Rudi wünscht euch eine gute Nacht!

 

Rotlicht für Bibliothekare

IMG-20140928-WA0001Guten Abend liebe Follower,

nachdem ich ja gestern einen sehr anstrengenden Tag hatte nach Leipzig zu kommen, war es heute sehr produktiv. Meine Kollegen haben mir versichert, dass es keine böse Absicht war, dass sie mich auf dem Rastplatz vergessen hatten und auch wohl Stundenlang gesucht haben, wo ich denn wohl abgeblieben war. Also Schwamm drüber.

Heute Morgen rief mich dann ganz überraschend die Frau Jenny auf meinem Handy an und meinte, wir müssen uns unbedingt nochmal wiedersehen, da sie eine ganz tolle Idee hätte. Da sie ja gestern so überaus hilfsbereit war habe ich sie dann auch nach dem Frühstück auf dem Aldi-Parkplatz neben dem Hotel getroffen.

Frau Jenny erzählte mir dann von ihrem Vorhaben, und dass sie dafür meine Unterstützung benötige. Im Moment lief es wohl geschäftlich nicht so toll und ich könnte ihr doch helfen neue Kunden zu akquirieren. Da wollte ich dann aber doch erstmal wissen, was das denn so für Geschäfte wären. Sie erzählte irgendetwas von Rotlicht und Entspannung für Herren und da wusste ich sofort, die Frau ist im Gesundheitswesen und behandelt die verspannten Geschäftsleute mit Rotlicht, damit sie nicht mehr so verkrampft sind.

Da ich ja für solche Berufe eine Schwäche habe, war ich natürlich sofort bereit, das Gute zu unterstützen. Frau Jenny meinte, ich wäre auf dem Bibliothekskongress doch bestimmt von vielen verspannten Männern umgeben und könnte dort doch ihre Dienstleistung anbieten. Da mir das Wohl der Menschen am Herzen liegt, habe ich dann auch sofort zugesagt und jeden Mann auf dem Kongress einen Handzettel von Frau Jenny in die Hand gedrückt.

Bis jetzt habe ich von Jenny nur eine SMS bekommen in der sie mir mitteilte, dass es super laufen würde und in den nächsten Tagen würde sie mir dann auch meinen Anteil auszahlen. Da war ich irgendwie ratlos und frage mich gerade, ob ich denn Geld dafür nehmen sollte, dass ich einer Freundin einen Gefallen getan habe.

Ich denke, wenn die Buchmesse beginnt kann ich noch so einiges für Frau Jenny tun, denn ich helfe ja gerne.

Bis die Tage meine lieben Freunde

Euer Rudi!

Kakowsky goes Leipzig

SchlafenHallo liebe Follower,

wer von euch mich auf Facebook verfolgt, der weiß schon, dass ich dieses Jahr zum Bibliothekskongress und zur Buchmesse nach Leipzig wollte. Man muss sich ja schließlich fortbilden.

Nach langem hin und her, hat mein Chef sich dann doch erweichen lassen und mich mit seinem Kollegen im Auto mitgenommen. Na ja, im Grunde war es die Frau Magda, die gefahren ist. Die Strecke von Lüdinghausen nach Leipzig ist ja nun ziemlich lang und da meine Mutter schon Leberwurstbrote, hart gekochte Eier und Pfefferminztee beigesteuert hatte, wollte ich natürlich auch meinen Teil zu einer angenehmen Fahrt tun. Und ich bin ja ein Fuchs, ich habe dann auch gleich zwei Fliegen und so weiter … Ich habe meinen Mitfahrern zur Unterhaltung „Bibi Blocksberg und das Dino-Ei“ vorgelesen, denn ich musste ja noch für unseren nächsten Vorlesenachmittag üben. Ich weiß zwar nicht, warum die Musik immer lauter gestellt wurde, aber ich vermute, ich sollte lernen auch gegen unruhige Kinder anlesen zu können. Nur so viel, ich habe gewonnen.

Da wir eine Frau mit im Auto hatten, mussten wir des Öfteren anhalten für … ihr wisst schon. Kurz vor Sangerhausen ging es dann wieder einmal auf den Rastplatz und ich habe mir gedacht, dann kann ich ja auch mal kurz verschwinden. Aber als ich wiederauftauchte, war noch mehr verschwunden, und zwar das gesamte Auto mit drei Bibliothekaren und meinem Gepäck.

Nun, ich hätte mich auf eine Bank setzen können und heulend und verzweifelt meine Mutter anrufen können, aber ich wäre ja nicht Rudolph Kakowsky, wenn ich mich davon von meinen Zielen abbringen lassen würde.

Ich habe mich dann querfeldein Richtung Leipzig aufgemacht. Zum Glück hatte ich mein Schmartfone dabei und folgte der Route von Google Maps im Fußgängermodus. Ich habe nicht auf die Zeitangabe geschaut, da halte ich es wie mit Beppo dem Straßenkehrer aus Momo. Irgendwann kam ich dann auf einer Landstraße an einem Wohnmobil vorbei. Ganz hübsch zurecht gemacht stand dort die Jennifer vor dem Wagen und ich fragte, ob sie Probleme mit dem Motor hätte. Nö, meinte sie und fragte mich, wo ich denn in dieser Gegend zu Fuß herkäme. Ich erzählte Ihr meine Geschichte und da die Jennifer eine Frau mit Herz war, sagte sie: „Hab gleich Feierabend, dann kann ich dich mitnehmen.“

Gleich Feierabend ist aber so ein weiter Begriff, es kamen noch so einige Geschäftspartner, die sie zur Besprechung mit ins Wohnmobil nahm. Dabei ging es teilweise ziemlich hoch her und das Mobil geriet auch oft ziemlich ins Wanken. Die Geschäftspartner kamen meist auch ziemlich erschöpft wieder raus, aber es war ja nicht mein Business und so habe ich einfach abgewartet.

Als Jenny dann endlich fertig war hat sie mich bis an die Stadtgrenze von Leipzig gebracht, dort musste ich dann aussteigen, denn irgendwelche Revier-Terretoriums-Dinges wollte sie nicht überschreiten, weil es sonst wohl Ärger gegeben hätte.

Ich habe dann auch mein Hotel gefunden und war froh, dass mein Gepäck dort schon auf mich wartete. Vom ersten Tag des Bibliothekskongresses habe ich leider nicht viel mitbekommen, aber dafür die sehr nette Frau Jenny kennengelernt. Morgen muss ich dann erstmal mit den lieben Kollegen klären, was sie sich dabei gedacht haben.

Jetzt muss ich aber schlafen, denn Morgen sind den ganzen Tag Vorträge, die ich nicht verpassen will.

Schlaft gut, euer Rudi!

 

Müller-Liebelein vs. Phodopus roborovskii

Hallo liebe Follower,

ich weiß, ich habe euch wieder einmal vernachlässigt, aber ich habe euch nicht vergessen. Ich gebe ja zu, in den vergangenen Wochen bin ich durch ein Gefühlschaos gewandelt. Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen, dass meine angebetete Frau Müller-Liebelein jetzt endgültig aus meinen zarten Fingern gerutscht ist. Sie hat geheiratet, und nicht mich. Ich habe nun wirklich alles getan, um ihr meine Gefühle zu zeigen. Ich habe sogar mit fremden Frauen geflirtet (lieben Gruß an Frau Wibke) um sie eifersüchtig zu machen, aber auch dadurch konnte ich sie nicht für mich gewinnen.

Nun ja, zum Glück gibt es noch andere Mütter mit schönen Töchtern und davon jetzt hier etwas mehr. Vor einigen Wochen habe ich mir ein Haustier zugelegt, ja ein lebendiges Lebewesen. Und was vermutet ihr? Nein keine Katze, keine Schlange, keinen Wellensittich, sondern … jetzt passt auf … einen „Phodopus roborovskii“. Der Name klang einfach so toll und passt irgendwie zu mir. Es musste ja auch ein kleines Tier sein, denn ein großes hat mir meine Mutter nicht erlaubt.

HamsterAls erstes führte mich mein Weg dann natürlich in ein Zoofachgeschäft und nicht in so ein Discounter für Haustiere. Dort gab es dann auch alles was ich brauchte um meinem kleinen Schatz ein schönes Zuhause bieten zu können. Meine Taschengeldersparnisse waren dann auch schnell aufgebraucht.

Jetzt steht der Käfig in meinem Zimmer und nachts rattert das Laufrad und ich zähle die Umdrehungen bevor ich dann irgendwann einschlafe. So ein Hamster ist doch schon etwas Bezauberndes. Das Beste daran ist aber, dass meine Mutter nicht mehr in mein Zimmer kommt, denn sie kann diese „Wollmäuse“ auf den Tod nicht ausstehen.

Habe lange überlegt, welcher Name denn zu dem Kleinen passt und mich letztendlich für Charly entschieden. Fragt mich nicht warum, es ist einfach so und ich fand es passend. Heute weiß ich, dass es wohl mein Unterbewusstsein war, denn heute heißt Charly nämlich Charlotte (ja, wie die Frau Müller-Liebelein), nachdem sie mir sechs kleine Roborowski Zwerghamster in den Käfig gelegt hat. Obwohl der Name „Jungfrau Maria“ wohl besser wäre, denn ich bin mir sicher, dass Charlotte keinen Herrenbesuch hatte, zumindest nicht in meiner Obhut.

Meine Mutter durfte von dem Schlammassel natürlich nichts mitbekommen und sobald die Hamster dann groß genug waren, habe ich die dann im Zoofachgeschäft gegen Hamsterfutter und eine Kletterbrücke eingetauscht.

Jetzt bin ich wieder mit meiner Charlotte alleine und werde heute Abend wieder die Runden zählen, die sie im Laufrad zurücklegt.2016-02-29 13.44.49

 

PS.: Ich weiß nicht, was aus den Kleinen geworden ist, aber dieses Schild stand kurze Zeit später vor dem Zoofachgeschäft. – Mache mir irgendwie Vorwürfe.