Ein singender Gondoliere oder ein Schweizer Käse

Hallo liebe Follower,

jetzt habe ich euch schon wieder eine ganze Zeit vernachlässigt. Aber manchmal läuft das Leben auch ganz normal ohne Geschichten die man erzählen will.

2016-02-26 21.50.44Aus Leipzig bin ich dann auch wieder gut zurückgekommen, aber ich war stink sauer auf meinen Chef, der mich in dem Schlamassel hat sitzen lassen. Daher habe ich mich in der Bücherei auch ziemlich rargemacht. Außer den wöchentlichen Brückenrätseln habe ich mich schön zurückgehalten und geschaut, wie die dort ohne mich zurechtkommen. Ich denke da muss ich nicht viel erzählen, wie es im Moment dort aussieht.

Heute war dann endlich der Zeitpunkt gekommen und mein Chef rutschte auf Knien vor mir und hat mich angefleht, ihm einen Gefallen zu tun. (okay, so ähnlich zumindest). Ich denke die meisten von euch haben das nicht so mitbekommen, aber mein Chef wird bedroht! Ja, die Frau Ladwig und der Herr Deeg und der Herr Ehlen (die Chefs von dem Soical-Media-Kurs, den die Bücherei gerade macht) haben meinen Chef dazu verdonnert eine große Aktion zu starten. Da Lüdinghausen ja so viele Brücken und Gewässer hat, soll er als „Singender Gondoliere“ mit „Blasmusik“ über die Stever schippern, davon soll ein Film gedreht werden, der dann im Netz veröffentlicht werden soll. Grausig nicht wahr!? – Ich möchte das nicht sehen oder hören. Und wo nun auch noch der Autor Rüdiger Bertram auf Facebook in das gleiche Horn stößt, ist bei meinem Chef die Panik ausgebrochen.

Lange Rede … also mein Chef kam heute zu mir und mich gebeten ihm zu helfen. Er war ganz bleich, als ob er jetzt schon Seekrank ist, und er hat mir alles versprochen, wenn ich ihm nur helfen würde. (jetzt habe ich ihn in der Hand *lachmirinsfäustchen*)

Ich habe die Sache dann mal in die Hand genommen. Nachdem ich mich schlau gemacht habe, wieviel Boote oder Gondeln es in Lüdinghausen gibt, die für einen „Singenden Gondoliere“ in Frage kommen habe ich jeden Besitzer aufgesucht und gefragt, ob er sein Boot auch verleihen würde. Da blieben dann zum Schluss nur noch drei übrig. Diese drei habe ich mir gemerkt und bin später heimlich zu den Booten zurück geschlichen. Ich hatte meine Handbohrmaschine mitgebracht, aus dem Hobbywerkzeugkasten, den mir Onkel Ewald vererbt hat. Ganz leise habe ich mich dann ans Werk gemacht und Boot für Boot in ein Schweizer Käse verwandelt. Okay, okay – Ich will jetzt Nichts von euch hören, ich weiß selbst, dass es nicht erlaubt ist und ich dafür eingebuchtet werden könnte. Aber ich hatte eine Maske auf und Handschuhe an. Und außerdem ist es einfach zu verlockend, dass ich jetzt von meinem Chef verlangen kann, was ich will. – Im Grunde bin ich nun der (heimliche) Chef der Bücherei. – Bingo!

Euer Rudolf K.

PS.: Sorry an Frau Wibke, dass ich sie enttäuschen musste, aber manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss.

 

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2 Gedanken zu “Ein singender Gondoliere oder ein Schweizer Käse

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